Customizing

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Die ProjectValue Enterprise Suite wird vor konfiguriert mit Best Practise Prozessen ausgeliefert. Mit diesen Einstellungen kann ein Testbetrieb gestartet werden. Jedoch ist es zu empfehlen, die Einstellungen zu überprüfen und die für sein Unternehmen zutreffenden Einstellungen vorzunehmen. Es gibt drei Arten von Customizingeinstellungen:

  • Hersteller-Einstellungen, die ausschließlich dem Hersteller vorbehalten sind und nur zu Informationszwecken angezeigt werden
  • Administratoreinstellungen, hierbei handelt es sich um Einstellungen, die die Ablaufsteuerung des System beeinflusst.
  • Fachliche Einstellungen, hier handelt es sich zumeist um Werte, die hinterlegt werden müssen, z.B. für Kalkulationen, aber auch Prüfregeln und Parameterausprägungen, über die Auswertungen erfolgen sollen.

Bei Änderungen von Einstellungen ist Vorsicht geboten.Man sollte sich im Vorfeld überlegen bzw. im WiKi nachlesen, was durch die Änderungen der Einstellungen bewirkt wird und welche Auswirkungen dies haben könnte.


Berechtigungssteuerung[edit]

In der PV Suite können nur Personen arbeiten, denen explizit eine Rolle zugewiesen wird. Eine Person wiederum kann mehrere Rollen einnehmen. Einzelberechtigungen, die einer Person direkt vergeben werden , gibt es nicht.

Um überhaupt mit dem System arbeiten zu können muss daher eine Person dem System über das Ressourcensystem bekannt gemacht werden. Voraussetzung dafür ist, das die Person im Active Directory (LDAP) angelegt ist.

In der Regel ist das System im Intranet eingebunden und dadurch ist die angemeldete Person bereits identifiziert. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, so erscheint eine entsprechende Anmeldemaske für den User.

Das Grundprinzip im Berechtigungswesen ist, dass Alles was nicht explizit erlaubt ist, verboten ist. Folgende Bestandteile gehören zum Berechtigungswesen:

Rollen[edit]

Im System sind Administratoren Rollen definiert ( die auch nicht veränderbar sind außer durch die PV) und mit ausgeliefert werden. Alle anderen Rollen sind veränderbar und es können auch neue hinzugefügt werden. Wir würden jedoch empfehlen, die ausgelieferten Rollen nicht zu ändern, da diese sicherstellen, dass sie immer arbeitsfähig sind. Wenn Sie diese nicht nutzen wollen, können Sie diese entweder deaktivieren oder nicht vergeben. Folgende Rollen werden mit ausgeliefert: Fürs Projekt: LA Mitglieder, Projektleiter, Projektstab, Projektbüro, Projektmitarbeiter. Fürs Portfolio / MPM : Portfoliomanager, MPM-Controller, MPM-Projektmanager Für Ressourcen: Mitarbeiter, Vorgesetzter, Ext. Ressource Weitere Rollen sind möglicherweise: Budgetverwalter, Zentraler Controller

Funktions-Objekte[edit]

Berechtigt werden können Objekte, im wesentlichen handelt es sich hierbei um Dialogfunktionen / Aktionen die aus dem Dialog gestartet werden können. Diese Dialogfunktionen werden Ihnen in einer nicht änderbaren Tabelle bereit gestellt . Diese werden bei jedem Versionswechsel auch wieder mitgeliefert.

Verarbeitungsaktionen[edit]

Die Verarbeitungsaktionen bezieht sich auf die Art dessen, was Sie mit den Daten in einer Funktion tun dürfen. Also Lesen, einfügen, Ändern, löschen. Auch diese Einträge können Sie nicht ändern

Daten-Objekte[edit]

Im Customizing wird hinterlegt, für welche Datenobjekte Einzelrechte benötigt werden. Derzeit sind dies Projekte und Ressourcen. Auch diese Tabelle kann nicht geändert werden.

Berechtigungsprofile[edit]

Ein Berechtigungsprofile besteht aus ein oder mehr Funktionsobjekten und zu jedem Funktionsobjekt wird die Verarbeitungsaktion festgelegt, sowie ob hierfür eine Datenobjekt Berechtigung notwendig ist und wenn ja welche. Die Profile können vom Kundenadministrator geändert werden, wir würden aber dringend davon abraten ausgelieferte Berechtigungsprofile zu ändern, sondern bei Bedarf eigene einzurichten, um bei Releasewechseln sicher zu sein, dass die Rollen, die darauf beruhen noch funktionieren.


Zuordnung Rolle und Berechtigungsprofil[edit]

Einer Rolle werden dann die Berechtigungsprofile zugeordnet, die mit der Rolle sinnvollerweise und auch aus Sicht des Datenschützers sinnvoll verbunden sind.

Kostenplanung[edit]

Um eine vollständige Kostenplanung durchführen zu können, muss man die Kostenträger identifizieren, welche Kostenarten man betrachten will und welche Kostenstellen Leistungen erbringen und welche sie verbrauchen. Die Kostenträger können sein Kostenstellen, Produkte, Projekte, Objekte, etc.

Im Customizing ist nur zu hinterlegen, welche Kostenarten zu planen sind und welche Kostenstellenstruktur berücksichtigt werden soll.

Kostenarten[edit]

Der Begriff der Kostenarten kommt aus der Betriebswirtschaftslehre und dient der Unterscheidung der Kosten eines Unternehmens und Behörde. Siehe hierzu auch Wikipedia. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Kostenart ).

In den Tabellen werden die Kostenarten definiert, die Standardmäßig in Projekten Verwendung finden. Weitere können jederzeit hinzugefügt werden. Die Namensgebung und die Bedeutung sollte der des ERP-Systems entsprechen. da in der Regel es wenige Kostenarten gibt die benötigt werden, ist eine manuelle Pflege empfehlenswert.

Kostenstellen[edit]

Die Kostenstellen dienen dazu den Unternehmensbereichen die dort anfallenden Kosten darzustellen. Siehe hierzu auch Wikipedia. (https://de.wikipedia.org/wiki/Kostenstelle). Kostenstellen sind vom Typus her Stammdaten des Controllings und könnten auch genauso gut in den fachlichen Applikationen gepflegt werden.

Bei den Kostenstellen kann die Pflege recht umfangreich sein, sowohl was die einmalige Erfassung betrifft, aber auch wegen der regemäßigen Änderungen. Je größer das Unternehmen ist, um so eher sollte man hier über eine asynchrone Schnittstelle nachdenken, über die die Kostenstellen inkl. der Struktur aus dem ERP System regelmäßig übernommen werden.

Aus dem Grund, findet die Kostenstellenpflege im Customizing statt.

Projektmanagement[edit]

Da der Schwerpunkt des Produktes die Unterstützung des Enterprise Project Management darstellt, ist es nahezu selbstverständlich, dass in diesem Bereich die meisten Einstellungsmöglichkeiten gibt. Die Einstellungen umfassen die Klassifizierung von Projekten oder allgemeiner ausgedrückt, aller Dienstleistungen, die in einem Unternehmen erbracht werden. Neben den Projekten sind dies zumeist Wartungs-, LifeCycle- Maßnahmen und Services. Weitere Einstellungen beziehen sich auf die Auswertungen der Planung, des Ist, der Prognose, des Status, etc.

Investitionstyp[edit]

Mittels des Investitionstyp wird unterschieden, zwischen Herstellung , Betrieb und Nutzen, also der Unterscheidung der Kosten für die Wirtschaftlichkeitsberechnung. Im Cutomizing sind hier lediglich die Texte änderbar, da der Shortcut für die interne Steuerung benötigt wird. Weitere Investitionstypen können nur durch die ProjetcValue eingefügt werden, da hiermit auch Codeänderungen notwendig werden.


Planungskategorien[edit]

Die Planungskategorien dienen dazu die Projekte fachlich zu gliedern mit dem Ziel Projekte gleicher Kategorie gleich zu planen und zu steuern. Die Planungskategorien können frei von jedem Unternehmen vergeben werden.

Planungsphasen[edit]

Unter den Planungsphasen verstehen wir die einzelnen Phasen des Projektprozesses. Beispielsweise von der Ideenphase bis zur Nutzenphase. Voreingestellt wird das System mit dem Phasenmodell der ProjectValue ausgeliefert. Dieses Modell kann aber auch an die Kundenvorstellungen angepasst werden.

Planungsstatus[edit]

Die unterschiedlichen Status der Planung dienen dazu einen Freigabeprozess für die Planung abzubilden. Es gibt immer eine Planung im Status "in Arbeit", es ist der einzige Plan, der verändert werden kann. Wenn eine Planung in den Freigabeprozess übergeben werden soll, gibt die Projektleitung die Planung frei und in dem Zuge werden alle Aufwands, Kosten, etc. gesichert, damit der Plan sollte er genehmigt werden, für vergleiche zur Verfügung steht. Sollte der Plan nicht genehmigt werden, so wird er nie wieder benötigt und kann bei Bedarf gelöscht werden. Im Leben eines Projektes gibt es immer die erste genehmigte Planung und vermutlich weitere die als CRs genehmigt werden.

Planungstypen[edit]

Bei den Planungstypen unterscheiden wir zwischen der Managementplanungsebene und der Umsetzungs- oder Durchführungsebene. Auf der Managementplanungsebenen wird unterschieden zwischen der Herstellplanung (wir nennen es die Releaseplanung entsprechend unseres Vorgehensmodells) und der Betriebs- und Nutzenplanung. Auf der Managementplanungsebene(Grobplanung) erfolgt die Planung auf fachlichen, technischen Komponenten und Geschäftsprozessen. Anders bei der Umsetzungs- oder Durchführungsebene, hier erfolgt die Detailplanung. Änderungen dieser Einstellungen sollten mit Bedacht gewählt werden und mit dem Berater der ProjeatcValue abgestimmt werden.


Portfoliostatus[edit]

Über den Portfoliostatus wird festgelegt, ob die Planung eines Projektes bereits im Portfolio berücksichtigt werden soll. Der Status kann beliebig definiert werden, er wird bei Auswertungen berücksichtigt.

Projektstatus[edit]

Der Projektstatus gibt Auskunft darüber, ob ein Projekt in Arbeit ist, sich im Genehmigungsprozess befindet oder genehmigt ist. Der Status in Arbeit und der Genehmigungsstatus sollten nicht geändert werden. Die Anderen Status sind frei definierbar.

Release[edit]

Releases sind ein wesentlicher Teil unseres Methodenmodells. Wir unterscheiden unter Projekt internen Release, die einfach durch nummeriert werden und Projektübergreifenden Releases, die mit einem festen Termin verbunden sind und auf die in allen Projekten Bezug genommen werden kann. Die Namen der Releases sind frei definierbar. Sie sollten aber wohl überlegt geplant werden. Hiermit kann das Unternehmen klare Rahmenbedingungen setzen.

Reportingstatus[edit]

Wie in allen Finanztransaktionen spielen Monatsbetrachtungen eine wesentliche Rolle. So auch im Konzept der ProjectValue. Es gibt in dem System ähnlich wie in der FiBu einen Monatsabschluss, bei dem alle Daten des vergangenen Monats endgültig festgeschrieben werden. darüber hinaus erden in dem Monatslauf auch Stati maschinell auf Grund definierter Regeln berechnet. Diese Stati werden als Systemstati im Dashboard angezeigt.

Prioritäten[edit]

Als Prioritäten können beliebige Werte definiert werden, wir empfehlen jedoch hier mit drei Unterscheidungen (muss, soll, kann) auszukommen. Die Zuordnung der Priorität erfolgt in der Planung einer Task ( innerhalb der Aufwandsplanung) und ist optional. Aus unserem Verständnis sind Störungen die Normalität, so dass es notwendig ist hierauf adäquat reagieren zu können und zwar geplant und schnell. Hierzu dient die Priorisierung der Tasks. D.h. konzentriere dich auf das was wirklich notwendige, bevor du die wichtigen aber nicht notwendigen Dinge tust.

Objektarten[edit]

Unter Objekten verstehen wir eine Klassifizierung der Lieferobjekte (Produkte, Komponenten je nach Planungsebene). Wie die Unterscheidung getroffen wird, obliegt dem Kunden. Wir empfehlen die Unterscheidung nach Fachlichen Komponenten, Prozess Bausteinen, Applikations- Bausteinen, System Komponenten. Insbesondere in der Projektevaluationsphase ist es wichtig hier die aus Architektursicht wichtigen Komponenten zu planen / festzulegen.

Ressourcen Management[edit]

Unter Ressourcen verstehen wir in diesem Fall alle Personen die im Umfeld der Projekte eingesetzt werden, einzeln oder in Gruppen oder Teams geplant und mit Aufträgen versehen werden. Bei einer Planung muss man sich verständigen, wie denn meine Planungsgrößen aussehen, z.B. wie vile Std. hat ein Arbeitstag in meinem Unternehmen, mit welchen kalkulatorischen Std. Sätzen will ich operieren, wie will ich Personen unterscheiden usw..

Diese Parameter werden im Customizing festgelegt.

Ressourcenarten[edit]

Bei den Ressourcenarten gibt es sehr unterschiedliche Ausprägungen, einerseits die Personen, die in einem Projekt arbeiten, unterschieden zwischen denen (interne und externe Personen), die einen Zugang zum System haben und denen (virtuelle Ressourcen), die zwar für ein Projekt arbeiten, aber nicht selber mit dem System arbeiten. Dann gibt es noch rein kalkulatorische (generische) Ressourcen, die lediglich für die Planung dienen.

Generische Ressourcen[edit]

Generische Ressourcen sind nur für die Kalkulation gedacht und nur für die Managementplanungsebene. Sie dienen dazu an Hand der Komponenten Kapazitäten, Termine und Kosten planen zu können, ohne Bezug zu den ausführenden Personen, denn die sind noch gar nicht bekannt.

Dementsprechend wird hier hinterlegt, ob es sich um interne oder externe Mitarbeiter handeln soll, welches Skillprofil und Skilllevel die Ressourcen haben sollen, welche kalkulatorische Kostensätze hierzu herangezogen werden sollen.

Vollzeit-Äquivalent[edit]

Für die Kalkulation ist die Kapazität eines Standardmitarbeiters aus dem eigene Haus und z.B. eines externen Mitarbeiters festzulegen, um eine einheitliche Kalkulation zu ermöglichen. Wie viele Standardmitarbeiter definiert werden obliegt jedem Unternehmen. In der Regel reicht die Unterscheidung intern und extern. Es können jedoch beliebig viele Standardmitarbeiter definiert werden. Jedoch ist die Beschränkung zumeist hilfreich.

Einheiten[edit]

Wie das System Einheiten umrechnen soll, ist in diesen Einstellungen hinterlegt. z.B. aus wieviel Std, besteht ein Tag und wie ist das Kürzel für Tag, Was ist das Kürzel für Tausend €.

etc.



Kalkulatorische Kostensätze[edit]

Tätigkeitsstufen intern[edit]

Skill Level[edit]

Skill Profil[edit]